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Artikel: Strickwaren außerhalb der Saison aufbewahren: Anti-Motten- und Formschutz-Tipps

Strickwaren außerhalb der Saison aufbewahren: Anti-Motten- und Formschutz-Tipps

Warum Strickwaren eine spezielle Aufbewahrung benötigen

Strickwaren sind empfindlich – Naturfasern wie Wolle, Alpaka und Mohair atmen, dehnen sich und nehmen Feuchtigkeit auf.
Wenn sie unsachgemäß gelagert werden, können sie ihre Form verlieren, Motten anziehen oder diesen muffigen „Schrankgeruch“ entwickeln.
Die gute Nachricht? Mit ein paar achtsamen Schritten bleiben Ihre Pullover jahrelang frisch, weich und schön.



1. Waschen vor dem Einlagern

Reinigen Sie Ihre Strickwaren immer, bevor Sie sie wegräumen. Selbst unsichtbare Körperöle oder Staub ziehen Motten an.

  • Handwäsche in kaltem Wasser mit Feinwaschmittel für Wolle.

  • Gut spülen, vorsichtig ausdrücken (niemals wringen).

  • Flach liegend trocknen, im feuchten Zustand in Form ziehen.

🧺 Tipp: Wenn sich Ihr Strick nach dem Trocknen steif anfühlt, dämpfen Sie ihn leicht, um die Elastizität wiederherzustellen.



2. Falten, nicht aufhängen

Aufhängen dehnt Fasern – besonders bei schwereren Strickwaren.
Stattdessen:

  • Pullover flach falten und Falten glattstreichen.

  • Nach Gewicht stapeln: Schwerere unten, leichtere oben.

  • Verwenden Sie säurefreies Seidenpapier zwischen den Lagen, um sie luftig zu halten.

🧶 Vermeiden Sie Plastikkleiderbügel – sie verformen die Schultern und schließen Feuchtigkeit ein.



3. Atmungsaktive Aufbewahrungsbeutel verwenden

Verzichten Sie auf Plastikbehälter. Wählen Sie Aufbewahrungsbeutel aus Baumwolle oder Leinen, die Ihre Strickwaren atmen lassen.

  • Beutel aus Naturfasern verhindern Kondensation und Schimmelbildung.

  • Wenn Sie Kartons bevorzugen, kleiden Sie diese mit Baumwollstoff aus.

  • An einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahren (Kleiderschrankregal, nicht auf dem Dachboden).

🌿 MammyHug empfiehlt: Leinenbeutel mit Kordelzug – elegant, einfach, umweltbewusst.



4. Natürlicher Mottenschutz

Lavender and cedarwood used to protect knitwear from moths

Vergessen Sie chemische Mottenkugeln – ihr Geruch bleibt haften und kann Fasern beschädigen.
Probieren Sie stattdessen Folgendes:

  • Duftsäckchen mit getrocknetem Lavendel

  • Zedernholzblöcke oder ätherische Öltropfen

  • Rosmarin oder Nelken in atmungsaktiven Baumwollbeuteln

Ersetzen Sie sie alle 2–3 Monate für anhaltende Frische.

🪶 Bonus: Lavendel und Zeder neutralisieren auf natürliche Weise auch Gerüche.



5. Lassen Sie Ihre Strickwaren einmal pro Saison atmen

Öffnen Sie alle paar Monate Ihre Aufbewahrungsbeutel, schütteln Sie die Pullover aus und lassen Sie sie eine Stunde lang lüften.
Diese einfache Gewohnheit hält die Fasern frisch und elastisch.

☀️ Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung – sie kann Farben verblassen lassen und Wolle austrocknen.



6. Häufige Fehler, die vermieden werden sollten

🚫 Schwerere Strickwaren aufhängen
🚫 In luftdichtem Plastik versiegeln
🚫 Ungewaschene Artikel lange lagern
🚫 Kartons überfüllen (Strickwaren brauchen Platz!)



Wenn es wieder Zeit ist, sie zu tragen

Bevor die kalte Jahreszeit beginnt:

  • Lüften Sie Ihre Strickwaren für ein paar Stunden.

  • Entfernen Sie Zedern- oder Lavendelsäckchen.

  • Dämpfen oder vorsichtig durch ein Tuch bügeln.

  • Genießen Sie die Weichheit – immer noch frisch und perfekt in Form.



Warum es wichtig ist

Die Pflege Ihrer Strickwaren ist mehr als nur der Erhalt von Kleidung – sie ist Teil der Slow-Fashion-Philosophie.
Jedes Stück steht für Handwerkskunst, natürlichen Komfort und bewusstes Leben.
Ihre Strickwaren sorgfältig zu behandeln bedeutet, ihre Geschichte zu verlängern – und Abfall zu reduzieren.



🧡 Letzter Hinweis

Weichheit, Wärme und Langlebigkeit – das macht Naturstrickwaren besonders.
Mit der richtigen Pflege bleibt Ihr Lieblingspullover von MammyHug Saison für Saison erhalten.

Clever lagern. Länger tragen. Natürlich wählen.